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Laufende Projekte

SURVEY

Waldreallabore – Experimente, Synthese und Governance zur Optimierung des natürlichen Klimaschutzes in Waldökosystemen

Das Verbundprojekt SURVEY widmet sich fichtengeprägten Mittelgebirgslandschaften, die insbesondere durch die Extremwitterung der letzten Jahre (Hitze, Trockenheit) und begleitende Kalamitäten (Sturm, Borkenkäfer) flächendeckende Schäden aufweisen. Für diese Flächen werden Managementkonzepte für klimaresiliente Wälder der Zukunft entwickelt, wobei eine große Palette von Wald-Ökosystemleistungen in die Bewertung dieser Konzepte mit einbezogen werden soll. Insgesamt sind im Projekt acht forschende Institutionen beteiligt.

Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt ist zusammen mit dem Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha und der Ludwig-Maximilians-Universität München im Projektverbund dafür zuständig, „Waldreallabore“ – also umfangreich instrumentierte Messflächen – einzurichten. Dort werden verschiedene Ökosystemleistungen (u. a. Wuchsleistung, Kohlenstoffsequestrierung, Trockenstresstoleranz, Wasserdienstleistungen) gemessen und die Biodiversität erfasst. Dabei geht es darum, die Auswirkung verschiedener Managementkonzepte auf Ökosystemleistungen zu untersuchen.

Das Versuchsdesign der Waldreallabore umfasst neun vollinstrumentierte und ca. 50 teilinstrumentierte Messflächen. Die vollinstrumentierten Messflächen decken unterschiedliche Intensitäten des Waldmanagements ab (ohne Management, extensiv, intensiv). Die Vollinstrumentierung umfasst Messeinrichtungen für Bodenhydrologie und Sickerwassergewinnung, für Mikroklima und Niederschlag und auch Zuwachs- und Wasserstatusmessungen an den Jungbäumen. Die teilinstrumentierten Flächen decken zusätzlich die Erfassung weiterer Standortsbedingungen, Besitzarten und Bestandessituationen ab.

Am Ende steht das Ziel, Empfehlungen für den Umgang mit Schadflächen im Harz und anderen Mittelgebirgen geben zu können.

Laufzeit:
06/2025 bis 05/2028
Beteiligte Sachgebiete der NW-FVA:
Intensives Umweltmonitoring (Abt. Umweltkontrolle)
Antragsteller:in für die NW-FVA:
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In Kooperation mit:
  • Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI)
  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ)
  • Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha (FFK), ThüringenForst
  • Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
  • Technische Universität Dresden (TUD)
  • Technische Universität München (TUM)
  • Julius-Kühn-Institut (JKI)
Förderung:

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) durch den Projektträger Jülich (PTJ) gefördert (Förderkennzeichen 033L312D).

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Kontakt:
Weitere Informationen:

Vorstellung des Gesamtprojekts auf der Website des Thünen-Instituts: https://www.survey-waldreallabore.de/